Sanieren und Dämmen

Vergleichen lohnt sich

Bis zu 30% sparen

Badsanierung mit Pfiff – Ideen für die Gestaltung.

veröffentlicht am 25. Oktober 2016 | Kategorie: Sanieren

Irgendwann ist die Zeit für eine Veränderung gekommen: Sei es, weil der 80er-Jahre-Chic im Bad nicht mehr gefällt, sich fiese Kratzer durch die Keramik ziehen oder weil die Zukunft und damit eine barrierefreie Einrichtung immer wichtiger wird. Mit diesen Tipps erschaffen Sie eine Wohlfühloase in den eigenen vier Wänden!

Saniertes barrierefreies Bad

Der richtige Zeitpunkt für die Badsanierung

Nichts hält ewig – so zeigt auch das Badezimmer nach Jahrzehnten der Nutzung Spuren des Alters. Im Schnitt wird in deutschen Haushalten alle 25 Jahre eine Badsanierung durchgeführt; in aktuellen Studien sprechen sich vier von zehn Befragten für eine Erneuerung nach schon zehn Jahren aus. Neben der Ästhetik des Badezimmers zeigt sich häufig der Faktor Barrierefreiheit als Entscheidungsgrundlage. Planen Sie aktuell die Badsanierung? Dann kommt die altersgerechte Einrichtung vielleicht auch für Sie infrage.

Mitgedacht: Altersgerechtes Wohnen

Stufen, Hindernisse, Barrieren – das gilt es beim altersgerechten Wohnen zu vermeiden. Ziel ist es, dass Sie zu Fuß oder auch mit dem Rollstuhl mühelos die sanitären Einrichtungen erreichen und benutzen können. Das bedeutet im Detail:

  • Wählen Sie eine bodengleiche Dusche: So profitieren Sie von einem ebenerdigen Übergang zwischen Fußboden und Duschwanne – und setzen damit ein modernes Highlight in das Bad.
  • Die Duschtür sowie die Tür zum Badezimmer sollten nach außen hin zu öffnen sein. Das erweist sich erstens aus Platzgründen für die Benutzung mit Rollstuhl sowie zweitens aus Sicherheitsgründen im Falle eines Sturzes als sinnvoll, da der Körper die Tür in diesem Falle nicht blockiert.
  • Entscheiden Sie sich für ein erhöhtes WC, um Hinsetzen und Aufstehen von der Toilette zu vereinfachen.
  • Ein WC-Sitz mit Absenkautomatik zum Beispiel von Calmwaters.de zeigt sich als komfortabel und schließt nahezu geräuschlos.
  • Ein flaches Waschbecken ohne den herkömmlichen Bauch ist auch mit dem Rollstuhl problemlos zu nutzen und sieht modern aus. Ergänzen Sie dieses mit einem speziellen nach hinten ragenden Siphon, der den Beinen Freiraum bietet.
  • Einhandmischer sind leichter zu bedienen als Zweigriffarmaturen.
  • Sie möchten auf den Luxus einer Badewanne nicht verzichten? Dann sollte es eine flache Variante sein, deren Rand nicht höher als 25 Zentimeter ist.
  • Rutschfeste Fliesen verringern das Sturzrisiko.
  • Planen Sie genügend Bewegungsfläche ein: Etwa zwei Quadratmeter vor jedem sanitären Objekt sowie Abstandsmaße von mindestens 20 Zentimeter an den Seiten zu Wänden oder Möbeln machen die Nutzung komfortabler.

Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten

Das Gute an einer Badsanierung ist: Sie können neue Ideen oder lang ersehnte Wünsche in das Badezimmer einbringen. Klassische Konzepte wie der schwarz-weiß karierte Fliesenboden machen eine wunderbare Figur. Gemusterte Fliesen sind derzeit angesagt, so setzen Sie zum Beispiel mit marokkanischen Steinfliesen einen orientalischen Akzent in das Bad. Ein Evergreen im Bad ist der maritime Einrichtungsstil. Mit Elementen in Blau und Weiß sowie kleinen Anekdoten, die an das Meer erinnern fühlen Sie sich in den letzten Urlaub zurückversetzt. Für gemütliche Wohnbäder kommen beige und hellbraune Gestaltungselemente zum Einsatz. So holen Sie ein Stück Natur in das Badezimmer und genießen die beruhigende Farbwirkung. Wie wäre es mit dem skandinavischen Chic? Das lässt sich prima mit hellen Farben und Hölzern kombinieren. Immer beliebter werden individuelle Einrichtungsstile wie der Shabby Chic oder der Industriestil, bei dem Sie den Raum hinsichtlich eines bestimmten Themas dekorieren. Denn das Badezimmer entwickelt sich stets weiter: Statt klassischer Nasszelle wird das Bad zu einem Wohnraum und genauso sollten Sie das Badezimmer sehen – und gestalten.